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Alumni Soziologie
Letzte Änderung: 28.09.2012 von Konstantin Schultes

Rambøll Management GmbH

Bericht der Berufsfelderkundung

Am Freitag, 23.4.2010 lud uns Lars Lentfer ein, das Hamburger Büro von Rambø ll kennen zu lernen. Zum Unternehmen haben wir ein nahezu besonderes Verhältnis, da wir als Gäste öfter dort sind und auch Lars Lentfer schon einmal als Gastdozent Teil der Uni Hamburg war. Regelmäßig spricht auch Lars in unserer Übung Soziologie und Beruf. 


Lars (Jg. 1969) ist selbst Dipl.-Soziologe (1998) der Uni Bielefeld, hat Luhmann noch persönlich erlebt und arbeitet seit 2001 bei Rambø ll in Hamburg. Im lockeren Plauderton gab er uns nach einer kurzen historischen Einführung gleich Metaplan-Karten in die Hand und bat uns, Fragen zu formulieren. Das Unternehmen versteht sich als Organisationsentwicklung und Politikberatung und entspricht weniger dem klassischen Consulting-Klischee mit dunklen Anzügen, Aktenkoffer und dem typischen BWL-Image. Was jedoch nicht bedeutet, dass es ihm an Reputation fehlt. Sehr großen Anteil haben staatliche oder zwischenstaatliche Aufträge. Etwa ein Viertel der Aufträge erledigt die Firma für die Europäische Kommission. Die Tätigkeit als Berater umfasst zu 90 % Projektarbeiten und hat große Anteile an Reisetätigkeit, die sowohl national, innerhalb Hamburgs, aber auch international sein kann - je nach Auftrag und Kunde. Erst demnächst reist Lars im Kundenauftrag nach Bangladesch, da dort zusammen mit der GTZ ein Projekt für Lidl und Tchibo betreut wird. Das Unternehmen insgesamt betreut ca. 1000 Projekte pro Jahr. Das Haus hat eine Philosophie als “One Company”, d.h., dass auch die Auslandsbüros als ein Haus insgesamt zählen. 

Was Soziologen betrifft, so sind diese gern gesehen, da das Unternehmen zum einen aus allerlei Disziplinen zusammengesetzt ist, und zum anderen weil auch Soziologen bekanntermaßen um die Ecke denken und auch Dinge zusammenbringen können. Der Bachelor stößt auf wenig Akzeptanz, da auch zum einen die Kunden den Abschluss nicht akzeptieren und aber auch vermutet wird, dass junge Menschen mit Anfang 20 oft noch kein Standing haben. Der Altersdurchschnitt liegt im Hamburger Büro bei Mitte 30. Einstiege sind theoretisch immer möglich; eine strikte Regel gibt es nicht. Man sollte sich bei Interesse stets bewerben. Was die Frage nach methodischen Kompetenzen betrifft, so gibt es grundsätzlich 2 Bereiche: Research und Managementberatung, die sich eigentlich aus sich selbst erklären. Es gibt natürlich Statistiker, die alle Daten berechnen, das ist jedoch nicht größere Teil der Arbeit beim Unternehmen. Das Hauptaugenmerk liegt bei strategischer operativer Beratung. 

Zum Schluss gab es neben drei Heftchen eine kleine Führung durchs denkmalgeschütze Haus, in dem vorher die Fa. Rotring saß und ihre Kugelschreiber fertigte und abschließend einen kleinen Imbiss zum Mittag und die Gelegenheit für einen Smalltalk. 

Ansprechpartner: 

Dipl.-Sozialwirt; M.A. Uwe Lammers 
uwe.lammers@alumni-soziologie.de

 

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